"Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir,
alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir,
also sind sie uns gleichgestellte Werke des Allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder"
Franz von Assisi

Zu den eigentlichen Bewohnern des Hauses - den Katzen

ZARAH

Zarah ist ein Mischling mit langen braun-schwarzen glänzenden Haaren. Sie habe ich - mit ihrer Mutter Zita - von der Katzenhilfe geholt, als sie noch ganz klein war. Die Mutter verstarb wenig später an Krebs. Sie war eine ganz liebe und dankbare Kätzin, die sich auch noch während der Krankheit sehr um die kleine Zarah gekümmert hat. Zarah ist sehr sensibel und kapriziös - sie hat es immer noch nicht ganz verwunden, dass sie nicht die einzige blieb und immer mehr Mitbewohner angeschleppt wurden. Mit viel Liebe und dem Gefühl, Trotzdem die erste zu sein, lässt sie sich aber überreden...


TIRZA

Tirza ist auch von der Katzenhilfe. Sie war ein sehr scheues, schwarzes etwas. Vier Wochen lang sass sie unter dem Bett. Dort wurde sie gefüttert und gestreichelt und bemuttert. Als sie dann eines Tages diese dunkle Stätte verliess, war es für mich die grösste Freude. Tirza dankt mit sehr viel Liebe und ihr wäre es am liebsten, wenn ich immer nur dasitzen würde und sie auf dem schoss halte. Besucher nennen sie gerne die Phantomkatze, denn kaum einer hat sie je gesehen.

ZIPPORA

Zippora ist ebenfalls von der Katzenhilfe und die gemütlichste unter allen. Aber auch die verfressenste und das sieht man. Das interessanteste für sie ist das Aquarium, von dem sie immer noch denkt, dass irgendwann doch so ein Fischchen locker gemacht werden könnte. Sie ist eine sehr dankbare Katze und freut sich über meine nähe so sehr, dass es mir manchmal die Tränen der Rührung in die Augen treibt. Berührung - und sei es nur eine Pfote auf meinem Schoss - ist für sie das Wichtigste überhaupt. Sogar das Fressen ist zweitrangig geworden.

ZAREWITSCH

Er kam als geschmuggelter kleiner Kater aus der Schwiez. Wenn ich mal später vom Geschäft kam oder mir gar erlaubte, noch abends wegzugehen, dann bestrafte er mich mit Ausräumen sämtlicher Schubladen. Also jemanden spontan mit nach Hause nehmen war nichts. Jetzt ist er auch zu den Gemütlichen übergewechselt.

ANASTASIA

Anastasia ist auch von der Katzenhilfe. Sie kam als schwarzes, zerzaustes etwas mit langen Haaren. Wild war sie und sie ging mir zweimal über den Balkon meiner früheren Wohnung vom zweiten Stock aus in die Tiefe - trotz Vergitterung. Es war ein Wunder, dass sie über Nacht einfach auf der untersten Terrasse sitzenblieb und es war auch gut, dass diese Wohnungsbewohner gerade im Urlaub waren, denn sie mochten keine Katzen und hätten sie sicher verscheucht. Inzwischen ist sie sehr viel ruhiger geworden und schläft jede Nacht eng an mich angeschmiegt...

AMETHYSTA

Amethysta ist die Schwester von Anastasia. Eine sehr soziale schwarze Katze, aber sehr scheu. Manchmal darf ich sie streicheln, aber dann fällt Ostern und Weihnachten zusammen. Sie ist zwar nicht schreckhaft und spielt mit den anderen, aber mit Menschenhänden hat sie bis jetzt noch Probleme

ALEXEIJ

Alexeij ist ein Winzlingskater mit wunderschöner Kreiszeichnung auf seinem Fell. Ihn habe ich auf den Strassen in Stuttgart-Vaihingen verfolgt, bis er in einer Mülltonne sein Futter gesucht hat. Lange hatte ich Zettel an die Zäune und Pfähle verteilt, aber keiner wollte ihn haben. Er ist ein Schmuser, aber natürlich auch ein Wildfang und manchmal mischt er meine "Gemütlichen" fast zu sehr auf. Aber er wird ja auch älter.

KATHARINA

Katharina war eigentlich eine meiner Homesitting-Katzen, zu der ich von Anfang an eine sehr starke Bindung hatte. Ich habe sie sehr lange gepflegt (Mutter musste ins Pflegeheim, Sohn mit Herzfehler ins Krankenhaus) und auch nach Rückkehr des Besitzers konnte ich sie - die schöne weiss-schwarze Dame - nicht vergessen. Inzwischen ist das Herrchen verstorben und ich habe sie nun zu mir geholt. Als nur-Einzelkatze hat sie sich zuerst diese anderen sieben mit grossen runden Augen angeschaut. Mit "alle-mal-anfauchen" hat sie sich aber den nötigen Respekt verschafft. Für meine eigenen Katzen habe ich einen Übergang vom Schlafzimmer in ein großes Freigehege im schönen Garten bauen lassen. So können die Tiere jederzeit durch die Katzenklappe in das Gehege und dort die Natur beobachten. Ich hoffe, sie sind alle glücklich.

Katzenmutter's Rückblick - Augenblick - Ausblick

Schon während meiner fast dreissig-jährigen Tätigkeit als Sekretärin entwickelte sich das starke Gefühl für Tiere, insbesondere für Katzen.

Nebenbei half ich in der Katzenhilfe und hatte meine eigene bald zuhause. Inzwischen sind es von den süssen acht - Zarah, Zippora, Tirza, Anastasia, Amethysta, Katharina, Zarewitsch und Alexej.

Durch meine Reiki-Ausbildung entwickelte sich aus dem "nur-Gefühl", etwas für Tiere tun zu "müssen", eine Berufung. Durch diese Katzenpension und auch durch das Homesitting möchte ich einfach dazu beitragen, den Tieren einen schönen, herzlichen Aufenthalt oder das Alleinsein im eigenen Heim so erträglich und spielerisch wie es nur irgendwie geht zu ermöglichen.

Mein Ziel ist es, irgendwann einmal verstärkt in Not geratenen Tieren zu helfen, eventuell durch einen Gnadenhof... Aber beginnen wir klein und werden wir gross... Gott hat mir bis jetzt auf meinem Weg geholfen, er wird mir auch die weitere Zukunft weisen. Aber ich werde daran auch kräftig mitarbeiten.

In diesem Sinne - überlassen Sie mir Ihre Süssen, ich werde sie gut betreuen.